Fluktuationskosten-Rechner
Eine hohe Fluktuation ist nicht nur mühsam, sie ist teuer – und der grösste Teil der Kosten ist unsichtbar. Pass die Werte unten an eure Situation an und sieh sofort, was euch jeder Ein- und Austritt pro Jahr kostet. Wer es genau will, klappt den Detailmodus auf und rechnet von Grund auf.
Was euch Fluktuation kostet
inkl. Arbeitgeber-Nebenkosten —
Austritt + Wiederbesetzung —
nachbesetzte Abgänge —
≈ — Vollzeitstellen —
Weggang
—
Wiederbesetzung
—
Was, wenn ihr die Fluktuation senkt?
Ziel-Fluktuationsrate 10 %Ersparnis pro Jahr
—
Woraus die Kosten bestehen
Der Abgang selbst ist günstig – das Wiederbesetzen und der Produktivitäts-Hochlauf machen den Löwenanteil aus.
Was die Zahl nicht zeigt
Diese Folgen lassen sich schwer in Franken fassen – die berechnete Summe ist deshalb ein konservativer Boden, keine Obergrenze.
So wird gerechnet
- Fluktuationsfälle pro Jahr = Mitarbeitende × Fluktuationsrate. Gezählt werden nachbesetzte Abgänge – reine Wachstums-Einstellungen sind keine Fluktuationskosten.
- Schnellmodus: Kosten pro Fall = Jahreslohn × Kostenfaktor je Rollen-Typ (Richtwerte aus der HR-Forschung: ~40 % für einfache Rollen bis ~250 % für Führung).
- Detailmodus: Kosten pro Fall = Rekrutierung + Vakanz + Onboarding + Produktivitäts-Hochlauf + Offboarding, von Grund auf gerechnet.
- Vollkosten: Vakanz und Hochlauf rechnen auf dem voll belasteten Lohn (Bruttolohn × 1,25 für Arbeitgeber-Nebenkosten: AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG, FAK).
- Vakanz = Time-to-fill × Monatslohn (vollbelastet) × 50 % Produktivitätsausfall. Hochlauf = Hochlaufdauer × Monatslohn × 50 % durchschnittliche Produktivitätslücke.
- Ersparnis = vermiedene Fälle × Kosten pro Fall, bei der gewählten Ziel-Fluktuationsrate.
Richtwerte und Default-Annahmen dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Analyse. Diese Seite ist eine Schätzhilfe, keine Beratung.
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